28.-29. August │ Frida Kahlo Festival Wien

Frida Kahlo setzte sich trotz vieler persönlicher Schicksalsschläge als engagierte Kämpferin für Frauenrechte für vielfältige gesellschaftspolitische Themen ein.

Wien – Anlässlich des 113. Geburtstages (06. Juli 1907) und des 66. Todestages (13. Juli 1954) Frida Kahlos veranstaltet die mexikanische Community ein buntes Menschenrechtsfestival in Wien.

Kahlo setzte sich trotz vieler persönlicher Schicksalsschläge als engagierte Kämpferin für Frauenrechte für vielfältige gesellschaftspolitische Themen ein. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner Diego Rivera führte sie Gespräche mit dem Präsidenten Mexikos Lázaro Cárdenas (1934-1940) um Solidarität mit Menschen auf der Flucht durch politische Instanzen zu ermöglichen.

Der schriftliche Protest Mexikos gegen den „Anschluss“ Österreichs an das „Dritte Reich“ als einziges Land der Welt war somit kein einzigartiger Akt der Solidarität in der Legislaturperiode Cárdenas‘. Das Engagement Riveras, Kahlos und weiterer AktivistInnen zeigte den starken Einfluss der Haltung der Mexikanischen Gesellschaft: Mexiko öffnete die Grenzen für viele JüdInnen, SozialdemokratInnen und KommunistInnen auf der Flucht.

Leidenschaft für das Leben – „viva la vida“

FridaKahlo, Tochter einer streng katholischen Mexikanerin und eines gebürtigen Deutschen mit jüdisch-ungarischen Wurzeln repräsentiert für viele ein buntes Bild unserer Gesellschaft. Auch wir wollen ein Zeichen für MigrantInnen, Integration und für die mexikanische Gesellschaft in Österreich setzen und präsentieren daher im Sinne der Solidarität, der Vielfalt und der Lebensfreude zwei Tage mit einem abwechslungsreichen Programm, welches uns als Fest des Lebens schöne Momente im Wiener Sommer bereiten soll.

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Fr. 28. – Sa. 29. August 2020
Ab 14:00 Uhr

Am Stadtpark, 1030 Wien

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