Schweigemarsch – ohne Kunst wird’s still

Protestkundgebung der Kunst- und Kulturschaffenden aller Sparten und Einrichtungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Kunst und Kultur

Wien – Am 1. Juli 2020, genau 22 Jahre nach dem “Umzug der Maroden“ stehen die Künstlerinnen und Künstler wieder auf der Straße. 1998 wurde für ein Künstlersozialversicherungsgesetz gekämpft, das anschließend nur in Form eines Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetzes verwirklicht wurde. Ein Künstlersozialversicherungsgesetz ist die Republik Österreich den Künstlerinnen und Künstlern bis heute schuldig geblieben.

Mit dieser Forderung nach einem Künstlersozialversicherungsgesetz und weiteren Forderungen zur Verbesserung der finanziellen und sozialen Lage sowie mit der Forderung nach einem eigenen Ministerium geht es über den Ring zum Heldenplatz. Von der Regierung wurde Kunst und Kultur während des Corona-Shutdowns und danach lange Zeit weiter ignoriert und stiefmütterlich behandelt. Der geringe politische Stellenwert von Kunst und Kultur innerhalb der Regierung ist ein wesentlicher Grund für die Vernachlässigung ihrer Angelegenheiten.

Daher richten sich die Forderungen an die Regierung und an die Öffentlichkeit. Unterstützt und getragen wird die Aktion von Berufs- und Interessenvertretungen aller Sparten in der Kunst und Kultur. Am 1. Juli 2020 soll ein unübersehbares, solidarisches Zeichen für den Stellenwert von Kunst und Kultur gesetzt werden.

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1.7.2020, 15:00 Uhr
Treffpunkt 1: Schottenring / Treffpunkt 2: Urania
Weitere Info.: https://schweigemarsch2020.org

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